
Nach ca. 2 Std. haben wir Tittmoning erreicht.
Die über 750 Jahre alte Stadt war immer schon ein Schmuckstück an der Salzach und hat sich bis heute ihr mittelalterliches Aussehen bewahrt. 600 Jahre lang war Tittmoning mit dem
Erzstift Salzburg verbunden, aus der seine Schönheit stammt. Der Salzburger Erzbischof gehörte zu den wohlhabensten Reichsfürsten und unterhielt das Schloß nur als Jagdschloß.
Später wurde es zur Burg umgebaut um sich vor den Bayern zu schützen.
Als wir unter der Tittmoninger Brücke durchgefahren sind haben uns noch Freunde und Bekannte nachgewinkt.
Wir sind bei Reitenhaslach, das älteste (1146) Zister-zienserkloster im heutigen Oberbayern, vorbeigefahren und haben ca. 9:30 h Burghausen erreicht.
Diese über 1200 Jahre alte Stadt
beherbergt die längste Burg der Welt(1051m). Burghausen war im 16. und 17. Jahrhundert Hauptstadt dieser Region.
Bis 1779 gehörte nämlich das Innviertel noch zu Bayern. Mit dem Vertrag von Teschen wieder Österreich. Die Stadt hat sehr viele Höhen und Tiefen mitgemacht und ist heute mit
dem neuentstandenen Altstadtbild
sicherlich auch eine der schönsten Salzachstädte. Siehe Bilder
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Reitenhaslach

Burghausen
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Braunau war unsere nächste Stadt an der wir vorbeigefahren sind. Die Bezirks- u. Grenzstadt zu Simbach hat ca. 20 000 Einwohner.
Sie ist eine alte Festungsstadt mit einen mittelalterlichen Stadtbild.
Es war bereits Nachmittag und wir dachten schon ans Abendessen. Deshalb haben sich Wilfried und Gerhard B. als Fischer versucht. Es blieb nur beim Versuch. Wir haben keinen einzigen Fisch gefangen.
Dafür hat uns Rudi mit seinen Kochkünsten verwöhnt.
Bei Flußkilometer 50 war die zweite Staustufe Frauenstein zu überwinden. Es war, obwohl wir Befürchtungen hatten, überhaupt kein Problem das Floß umzusetzen.
Kurz vor Obernberg, Flußkilometer 39, haben wir das erste Nachtquartier aufgeschlagen. Zum Abendessen gab es schnelle Küche: Ham and Eggs.
Die C93 wurde fest verankert und wir haben an Land in Schlafsäcken am Boden die Nacht verbracht.

Obernberg ist ein Grenzübergang zu Bayern mit einer alten Burg und einem Stadttor aus dem 16. Jahrhundert. Besonders schön ist die gotische Kirche und der Marktplatz mit dem Brunnen von 1658 und den vielen
mit Rokokoschmuck verzierten Giebelhäusern.
Das Heimathaus im Gurtenhof birgt heimatkundliche Sammlungen aus der Zeit der Innschifffahrt und der Goldwäscherei am Inn.
Nächste Station war Reichersberg mit dem hoch über den Inn liegenden Augustiner Chorherrnstift. Es wurde 1084 gegründet, brannte 1624 ab und wurde im 17.Jhd. im Frühbarockstil erbaut.
In Suben haben wir die Staustufe an der bayrischen Seite umfahren.
Schärding, ebenfalls Grenzstadt am östlichen Innufer wurde durch die größte Kneipp-Kuranstalt in Österreichs auch ein bekannter Fremdenverkehrsort.
Das mittelalterliche Stadtbild wird von den Resten der alten Burg (15.Jhd.), von der gut erhaltenen Stadtmauer mit ihren
Befestigungstürmen und Stadttoren ( Linzer Tor, Wassertor u. Passauertor) auch aus dem 15.Jhd. geprägt.
Besonders typisch für das Aussehen einer ehemaligen mitteralterlichen Burgsiedlung ist die Anlage der beiden Stadtplätze (oberer u. unterer Stadtplatz) auf denen noch zahlreiche Bürgerhäuser aus dem 16. bis.19.Jhd. mit
dem charakteristisch spätbarocken Giebel erhalten sind.

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